Der Rubin gehört zu den bekanntesten und traditionsreichsten Edelsteinen überhaupt. Seine intensive rote Farbe, seine hohe Härte und sein charakteristischer Glanz machen ihn seit Jahrhunderten zu einem begehrten Schmuckstein. Mineralogisch handelt es sich beim Rubin um die rote Varietät des Minerals Korund, dessen chemische Zusammensetzung aus Aluminiumoxid, Al₂O₃, besteht. Die rote Farbe entsteht vor allem durch geringe Mengen Chrom, die einen Teil des Aluminiums im Kristallgitter ersetzen.
Als Schmuckstein wird Rubin vor allem facettiert verarbeitet und findet sich in Ringen, Anhängern, Ohrringen, Armbändern und weiteren Schmuckstücken. Je nach Schliff kann ein Rubin tiefrot, leuchtend rot oder leicht purpurrot erscheinen. Besonders interessant ist, dass Farbe, Transparenz, Einschlüsse und Schliff gemeinsam bestimmen, wie ein Rubin im fertigen Schmuckstück wirkt.
Rubine verbinden damit mineralogische Besonderheiten mit klassischer Edelsteinkunde. Neben seiner außergewöhnlichen Härte von 9 auf der Mohs-Skala sind vor allem seine Farbvielfalt innerhalb des roten Bereichs, mögliche Einschlüsse, Lichtwirkungen und unterschiedliche Schliffarten interessant. Genau diese Kombination macht den Rubin zu einem Edelstein, bei dem jedes Schmuckstück seinen eigenen Charakter entwickeln kann.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
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Merkmal |
Rubin |
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Mineral |
Korund |
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Chemische Formel |
Al₂O₃ |
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Mineralgruppe |
Oxide |
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Kristallsystem |
Trigonal |
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Härte nach Mohs |
9 |
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Farbe |
Rot bis purpurrot |
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Farbgebendes Element |
vor allem Chrom |
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Glanz |
Glasglanz |
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Transparenz |
durchsichtig bis undurchsichtig |
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Typische Schmuckformen |
facettierte Steine, Cabochons |
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Besonderheit |
hohe Härte und intensive rote Farbe |
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Typische Schmuckstücke |
Ringe, Anhänger, Ohrringe, Armbänder |